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SSV steht nach Pleite unter Zugzwang

Vorsfelde empfängt den Tabellenzweiten Göttingen –
Heimserie soll Bestand haben

Von Arne Buchcik
VORSFELDE. Das nächste Spitzenspiel steht an: Fußball-Bezirksoberligist SSV Vorsfelde
tritt am Samstag (14.30 Uhr) im heimischen Drömlingstadion gegen den Tabellenzweiten
RSV Göttingen 05 an. Dann wollen die Eberstädter die starke Heimserie von bisher zwölf
Punkten aus vier Partien ausbauen.

Nach der Niederlage vorige Woche beim direkten Konkurrenten Dostluk Spor Osterode ist
ein Sieg fast schon Pflicht für den SSV. "Wir wollen oder müssen die Serie sogar vergrößern",
sagt Vorsfeldes Coach Holger Ballwanz. Die Göttinger stehen momentan nämlich bereits drei
Punkte vor dem SSV. Mit einem Sieg würden die Gäste auf sechs Zähler davonziehen. Damit
würde die Tabellenspitze für die Vorsfelder in weite Ferne rücken.

Trotz der vier Gegentore zuletzt und den schon 17 bekommenen Treffern in der gesamten Saison,
will Ballwanz seine Abwehr aber noch nicht umstellen. "Die Tore lagen ja mehr an individuellen Fehlern.
Und diese können wir abstellen, indem die Spieler einfach konzentrierter in die Partie gehen",
so der Coach.

Die meisten Gegentreffer haben die Eberstädter indes durch Standardsituationen bekommen.
Deswegen lässt Ballwanz die nochmal ganz genau trainieren. "Die Fehler habe ich vor der Mannschaft
angesprochen. Nun müssen wir einige solcher Situationen üben und ausprobieren."

Davon profitieren nicht nur Defensivspieler, sondern auch die Stürmer. Schließlich kann die Offensive
bei erneut auftretenden Schnitzern der Verteidigung weiter an ihrer Treffersicherheit feilen.

Derweil hat sich Schlussmann Kerim El Khiari fit zurück gemeldet. In Osterode musste er wegen
Rückenproblemen passen. Doch schon seit Beginn der Woche ist er wieder im Mannschaftstraining.
Außerdem steigt Mittelfeldmotor Jan Ademeit heute ins Training ein. Wegen einer Zerrung konnte 
auch er zuletzt nicht auflaufen. "Ich muss aber erst abwarten, wie es mit seiner Verletzung aussieht.
Ist er nur bei 70 Prozent, wird er nicht spielen. Ich will kein Risiko eingehen." Nicht so gut sieht es
dagegen bei Fourrier Lekpa (Zerrung) und Kapitän Sören Teichmann (Knieprobleme) aus. Beide
werden dem SSV am Samstag fehlen.

(Quelle: newsklick.de)