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Zaibi-Elf schießt Favorit SSV raus!

 

Elfmeter-Krimi am Laagberg: TSV Wolfsburg besiegt Vorsfelde mit 8:7 –
Bytyqi trifft zur Entscheidung

Von Arne Buchcik
WOLFSBURG. Der TSV kegelt einen Bezirksoberligisten raus!
Die Wolfsburger gewannen gegen den SSV Vorsfelde mit 8:7 nach Elfmeterschießen.
Nach 90 Minuten hatte es noch 2:2 (1:0) gestanden. Durch den Sieg steht das Team
von Karim Zaibi im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals. Erst im achten Versuch
scheiterte mit dem Vorsfelder Steven Flettner ein Elfmeterschütze am Torwart. Davor
trafen alle Spieler beider Mannschaften noch souverän ins Tor. Albert Bytyqi ließ sich
danach nicht zweimal bitten, nahm den Ball und drosch ihn ins Tor – der Einzug ins
Pokal-Viertelfinale war für den TSV perfekt. "Als Neuling in der Bezirksliga gleich soweit
zu kommen, ist sensationell. Jetzt treffen wir nur noch auf starke Mannschaften", sagt
TSV-Coach Zaibi. Aber von vorne: Die Gäste aus der Eberstadt mussten ohne
Holger Ballwanz, der als Fanbeauftragter des VfL in Manchester weilte, antreten. Ihn
vertrat Co-Trainer Olaf Timmas. Der SSV wechselte ohnehin etwas in der Startelf
durch, damit auch Spieler zum Zug kommen, die sonst eher selten spielen. So stand
etwa Ersatztorwart Alexandros Boussious anstatt Kerim El Khiari im Vorsfelder Tor.
Die Begegnung begann recht behäbig. Aber die erste richtige Chance des Tages saß
auch gleich. Yves Berschet rutschte als letzter Verteidiger aus. Das nutzte der
ehemalige Vorsfelder Stefan Fuchs und traf zum 1:0 (38. Minute). "Die erste Halbzeit
von uns war eine Katastrophe", ärgert sich Timmas, wir konnten froh sein, nur mit
einem Gegentor in die Kabine zu gehen." Nach der entsprechenden Pausen-Ansprache
trat der SSV gleich stärker auf. Marcel Csehan sprintete über die linke Seite, flankte
in die Mitte, und dort drückte Andreas Wilhein den Ball über die Linie zum 1:1 (46.).
Nur vier Minuten später der nächste Streich: Der TSV bekam das Spielgerät nicht aus
der eigenen Hälfte. Salomon Antonio-Job schnappte sich den Ball, umkurvte den
Schlussmann und erzielte die Führung zum 1:2 (50.). Seinen Treffer feierte er
anschließend à la Obafemi Martins mit einem Flickflack. Doch die SSV-Führung währte
nicht lange. Diesmal bekamen die Eberstädter den Ball nicht aus dem Strafraum, so
war erneut Fuchs zur Stelle und schoss den Ausgleich (54.). In der Folge spielte nur
noch der Gast aus Vorsfelde, nutzte seine Chancen aber nicht. Deswegen kam es
zum Elfmeterschießen mit seinem bereits bekannten Ende. Unglücklich jedoch:
TSV-Spieler Artur Rose verletzte sich nach einem Ellenbogen-Check an der Nase.
"Wir freuen uns über den Sieg und hoffen, dass Artur nicht so schwer verletzt ist",
sagt Zaibi.

(Quelle: newsklick.de)